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Johanna goes Brecht, Shaw, Schiller
Blutiger Verwirrung
Verordneter Unordnung
Planmäßiger Willkür
Entmenschter Menschheit.
Johanna Jean d’ark gekämpft und verbrannt, geglaubt an Gott und seine Kraft. Was verbindet Jugendliche mit diesem Mädchen vor 600 Jahren?
Wäre eine Johanna heute denkbar? Die politischen Vorraussetzungen – siehe Brecht – wären gegeben. Reibungsfläche Johanna auf der Suche nach den eigenen Widerständen, des eigenen Glauben, der eigenen Stärke.
Kann ein Einzellner gehört werden oder verliert er ?
Die Nachwuchsgruppe Departure Youngster beschäftigt sich mit diesem Thema und nähert sich einem Bild, aus einem Teppich der Johanna-Darstellungen bei Bertold Brecht, George Bernard Shaw und Friedrich Schiller gewebt ist. Eigene Texte und Improvisationen ergänzen die explosive Johanna.
Premiere: So. 26. 02. 2012 18 Uhr



